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Import

Alle Käufe aus Nicht-EU-Ländern unterliegen der zolltechischen Abwicklung, bzw. Verzollung, auch wenn kein Zoll zu zahlen ist. Vor der Einfuhr müssen folgende Fragen geklärt werden: wie viel Zoll fällt an, welche Papiere müssen besorgt werden, welche Möglichkeiten der zollfreien Einfuhr gibt es, mit welchen Zollformalitäten ist zu rechnen?
Wird Ware in das Zollgebiet der Gemeinschaft eingeführt, so ist eine Entscheidung über die zollrechtliche Bestimmung zu treffen. Das bedeutet, dass der Importeur gegenüber der Zollbehörden erklären muss, was er mit der Ware nach Überschreitung der EU-Grenze zu tun beabsichtigt.

Der Zollkodex sieht dazu verschiedene Möglichkeiten vor. Die am häufigsten gewählten zollrechtlichen Bestimmungen finden Sie nachfolgend. Die folgenden Richtlinien sollen Ihnen als Anhaltspunkt für Fragen rund um den Import von Waren dienen und sollen Ihnen bei der Entscheidung über die richtige Art der Zollabfertigung behilflich sein. Wir sind bemüht die Informationen auf unseren Webseiten fortlaufend zu prüfen und zu aktualisieren, um Ihnen den bestmöglichen Service anzubieten. Trotz aller Sorgfalt können sich die Informationen zwischen der Bereitstellung und dem Abruf verändert haben.
Die zentrale und sehr hilfsbereite Anlaufstelle für Importe aller Art ist das "Zoll-Informations-Zentrum" in Frankfurt (Tel. 069-469976-00).
Bitte wenden Sie sich bei weiteren Fragen direkt an die Auskunftsstellen der Zollverwaltung (die örtlich zuständigen Hauptzollämter und Zollämter oder Zoll-Informations-Zentrum).

Wir übernehmen gerne die Vorbereitung sämtlicher Zollpapieren sowie die Vertretung beim Zollamt.

Vollverzollung
(Überführung in den zollrechtlich freien Verkehr) ist die am häufigsten gewählte zollrechtliche Bestimmung. Bei der Überführung in den zollrechtlich freien Verkehr wird eine Nichtgemeinschaftsware durch Erhebung der Eingangsabgaben zur Gemeinschaftsware. Die Abfertigung der Ware zum zollrechtlich freien Verkehr muss beantragt werden. Dies geschieht durch Präsentation der Ware mit den dazugehörigen Dokumenten vor dem zuständigen Zollamt. Die Bemessungsgrundlage für die Einfuhrabgaben ist der Zollwert. Dies ist in der Regel der "Transaktionswert", d.h. der tatsächlich gezahlte oder zu zahlende Rechnungspreis frei Ort Außengrenze der EU. In diesen Wert werden alle Kosten eingerechnet, die dem Käufer bis zum Ort des Grenzübertritts entstehen, um die Ware zu beziehen. Dazu zählen auch Transport- und Versicherungskosten. Die Beförderungskosten (z.B. die Entladekosten oder der Nachlauf vom EU-Hafen bis zur Haustür) innerhalb der EU gehören nicht zum Zollwert.

Fiskalverzollung
ist nur für ausländische Unternehmen ohne Sitz, Geschäftsleitung oder Zweigniederlassung in Deutschland oder in deutschen Zollfreigebieten sowie Unternehmen, die in EU-Staaten nur steuerfreie Umsätze tätigen und keine Vorsteuer zahlen, möglich. Die Unternehmen, die in einem Nicht-EU Staat ansässig sind, eine gültige Umsatzsteuer-ID-Nummer besitzen und über Deutschland Waren in einen anderen EU-Mitgliedstaat einführen wollen, müssen in Deutschland keine Einfuhrumsatzsteuer abführen. Dieses Verfahren ist auch für den Käufer von Vorteil, der seinen Sitz in einem anderen EU-Land hat als der Staat, über den die Ware eingeführt wird.

Für eine Fiskalverzollung werden folgende Unterlagen benötigt:

  • Kopien von Registrierungsdokumenten der Firma
  • Umsatzsteuer-Id-Nr der Firma
  • Passkopie des Firmeninhabers/ Geschäftsführers
  • Vollmacht zur Fiskalvertretung
  • ggf. Nachweise über Firmenexistenz (z.B. Telefonrechnung oder Elektrizitätsrechnung aus den vergangenen Monaten)

Ausstellung von T1
(Gemeinschaftlicher/Gemeinsamer Versand)
Beim gemeinschaftlichen Versandverfahren werden hauptsächlich Nichtgemeinschaftswaren zwischen zwei Orten im Zollgebiet der EU befördert. Die Abfertigung in das gewünschte Zollverfahren kann dadurch von der EU-Grenzzollstelle zu einer Binnenzollstelle (Innerlandszollstelle) verlagert werden. Ein T1-Versandpapier erlaubt es, die Nicht-Gemeinschaftsware innerhalb von EU-Grenzen zu transportieren, ohne eine Vollverzollung durchzuführen.

Beim gemeinsamen Versandverfahren werden die Waren von der EU in die EFTA-Länder (Schweiz, Liechtenstein, Norwegen und Island) befördert.

Vor jedem gemeinschaftlichen oder gemeinsamen Versand ist bei der Abgangsstelle eine Sicherheit in der Höhe der auf die Waren entfallenden Zölle und sonstigen Eingangsabgaben zu leisten. Die Zoll-/Eustsicherheit wird von der Abgangsstelle erstattet, sobald das Versandverfahren ordnungsgemäß erledigt worden ist.

Die Identität der Sendung (Nämlichkeitssicherung) wird bei der Abgangsstelle gesichert. Die Sicherstellung erfolgt durch Verplomben der Sendung bzw. des Transportfahrzeugs, Abbildung oder Beschreibung der Ware, Fabrikationsnummern usw. Dadurch kann sichergestellt werden, dass jene Ware, die von der Abgangsstelle versendet wird, auch tatsächlich jene ist, die bei der Bestimmungsstelle ankommt.

Wir übernehmen gerne die Erstellung von T1-Papieren. Dazu benötigen wir folgende Informationen:
den Warenwert, die Kennnummer / Anschrift der Bestimmungszollstelle inkl. evtl. Durchgangszollstellen an EU-Grenze, wenn die Bestimmungsstelle außerhalb von EU liegt sowie Art, Kennzeichen und Staatszugehörigkeit des aktiven Beförderungsmittels.

Anmeldung der Waren als Übersiedlungsgut
Private Fahrzeuge (keine Nutzfahrzeuge) und die Hausratgegenstände, die einem Übersiedler aus Drittland gehören, werden von Zollabgaben und von Einfuhrumsatzsteuer befreit. Die wichtigste Voraussetzung für die Gewährung der Zollfreiheit für Übersiedlungsgut ist die Tatsache, dass der Übersiedelnde seinen gewöhnlichen Wohnsitz in das Zollgebiet der EU-Gemeinschaft verlegt. Die Waren müssen dem Begünstigten gehören (der Nachweis erfolgt durch Kaufverträge, Rechnungen usw.) und von ihm seit mindestens sechs Monaten vor Verlegung des gewöhnlichen Wohnsitzes benutzt worden sein. Unter folgenden Voraussetzungen können wir Ihre Hausratgegenstände bzw. Ihr Fahrzeug als Übersiedlungsgut anmelden:

Touristenerklärung
Als Tourist müssen Sie bei der Verzollung persönlich anwesend sein.
Wenn man Deutschland oder ein EU-Land als Tourist besucht und ein eigenes Fahrzeug (PKW ggf. mit Anhänger, Camping-Anhänger, Wassersportfahrzeug oder Motorrad) dabei benutzen will, kann man eine Touristenerklärung vorbereiten. Das Fahrzeug darf max. sechs Monate benutzt werden und muss am Ende dieser Frist entweder zurück verschifft werden oder verzollt werden. Bei der Einfuhr wird in den meisten Fällen eine Hinterlegung einer Sicherheit (Kaution) in Höhe der Einfuhrabgaben verlangt.

Die Entscheidung über die Höhe der Kaution trifft das zuständige Zollamt. Das Zollamt kann die Touristenerklärung ablehnen, wenn der Zollbeamte vermutet, dass die vor ihm stehende Person nicht wirklich ein Tourist ist. Das gleiche gilt falls Ware in das Fahrzeug gepackt wird und diese über normales Reisegepäck hinausgeht. In sollchen Fällen kann der Zoll eine Touristenabfertigung ablehnen und die Waren müssen unter Umständen normal verzollt werden.

Unter folgenden Voraussetzungen können Sie die Touristenerklärung vorbereiten:

Einfuhr von Rückwaren
Die Waren, die zunächst aus dem Zollgebiet der EG ausgeführt und später wieder eingeführt werden, können unter bestimmten Voraussetzungen ohne Erhebung von Einfuhrabgaben in den zollrechtlich freien Verkehr der EG gebracht werden. Die Voraussetzungen für die Anerkennung als Rückwaren: